Meilenstein erreicht – und mit dem Gesellenbrief neue Ziele im Visier!

Nach dreieinhalb Jahren Ausbildung konnten am 21. März 2026 im feierlichen Rahmen fünf Land- und Baumaschinenmechatronikerinnen und 159 Land- und Baumaschinenmechatroniker in den Gesellenstand gehoben werden.

Nach dem ersten Musikstück des Unplugged-Trios Jule, Max und Robin, das die Feier musikalisch umrahmte, begrüßte der Obermeister Helmut Wieser im Namen der Innung ILBT-Baden die künftigen Gesellinnen und Gesellen sowie die Gäste zur Freisprechungsfeier im großen Saal der Gewerbe Akademie in Freiburg.

Unter dem Titel „Mit Können, Leidenschaft und Mut in die Zukunft – Fachkräfte machen den Unterschied!“ begrüßte Karl Josef Duffner, Präsident des LandBauTechnik-Bundesverbandes, die anwesenden Gäste, Eltern, Ausbilder, Unternehmer und vor allem und die Junggesellinnen und Junggesellen.

Herr Duffner spannte den Bogen von seiner damaligen Lossprechungsfeier und Ausbildung zur heutigen Feier und ging auf die sich verändernde Technik im Gewerk ein. In seiner packenden Festansprache ermutigte er die Gesellinnen und Gesellen, ihrem Beruf und Ausbildungsbetrieb verbunden zu bleiben. Er betonte, dass sie in unserem Handwerk der LandBauTechnik wachsen, Verantwortung übernehmen und mit ihrer Arbeit eine sichere Zukunft gestalten können. Wer diesen Weg weitergehe, hinterlasse nicht nur Spuren im Betrieb, sondern Fußstapfen, denen idealerweise die nächste Generation folgen werde. Zudem riet er, weiterhin Erfahrungen zu sammeln und das eigene Können auszubauen, da die Branche echte Karrierechancen biete.

Dann war es so weit - die Auszubildenden erhoben sich von ihren Plätzen und wurden von Obermeister Helmut Wieser mit folgenden Worten von Pflichten der Lehrzeit freigesprochen: 

„Ich erkläre hiermit, dass Ihr Gesellen des Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerks seid, und für Eure zukünftigen Arbeiten selbst Verantwortung tragt.“

In seiner Ansprache gratulierte Helmut Wieser zum erfolgreichen Abschluss in dem qualitativ anspruchsvollen und zukunftsfähigen Handwerksberuf und betonte, wie stolz man auf diese Leistung sein könne – ebenso wie alle, die diesen Weg begleitet haben. Gleichzeitig unterstrich er, dass mit dem Ende der Ausbildung zwar ein wichtiger Abschnitt abgeschlossen sei, die Reise des Lernens und der persönlichen Weiterentwicklung jedoch fortdauere und niemals ende.

Anschließend konnten alle Gesellinnen und Gesellen den sehnlichst erwarteten Gesellenbrief in den Händen halten!

Für ihre herausragenden Leistungen zeichnete die IBLT-Baden unter starkem Beifall vier Preisträger aus: 

  • Der dritte Preis wurde Hannes Willmann aus St. Märgen vom Ausbildungsbetrieb ZG Raiffeisen Technik GmbH (Titisee-Neustadt) überreicht.
  • Adrian Braun aus Oppenau vom Ausbildungsbetrieb Ritter Maschinen GmbH (Zell a. H.) sicherte sich den zweiten Preis.
  • Der erste Preis ging an Vivian Dieterich aus Möckmühl vom Ausbildungsbetrieb Nagel Baumaschinen Ulm GmbH (Ulm).

Die IKK Classic und die Signal Iduna sprachen als Stifter des ersten und zweiten Preises ihre Anerkennung für die Leistungen der Besten aus.

  • Der Paul Ritter Förderpreis wird von der ILBT-Baden an den Gesellen / die Gesellin mit dem besten Ergebnis in der praktischen Gesellenprüfung innerhalb der Innungsbetriebe verliehen. In diesem Jahr wurde Robin Keller aus Mühlenbach vom Ausbildungsbetrieb Hoch Baumaschinen GmbH (Steinnach) ausgezeichnet.

Nach der Ehrung der besten Junggesellen wurde Bundessieger Elias Schätzle, der im vergangenen Jahr die German Craft Skills gewonnen hatte und den Sieg somit nach Baden holte, für seine überragenden Leistungen geehrt und ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Junggesellin Annabelle Zaffuto führte in ihrer anschließenden Ansprache aus, dass ein wichtiger Abschnitt der Ausbildung die gemeinsame Zeit in der Berufsschule Breisach war. Dort wurde gelernt, wie die Hydraulik funktioniert, warum Elektrik manchmal macht, was sie will, und wie ein Dieselmotor arbeitet. Jedoch waren nicht nur die Lerninhalte wichtig - am Anfang kannte man sich kaum, aber mit der Zeit wurde aus einer Klasse eine Gemeinschaft und eine coole Truppe. 

Im Namen aller bedankte sie sich bei den Lehrern, Ausbildern, Familien, Freunden und Partnern und wünschte ihren Mitstreitern für die Zukunft viel Erfolg, spannende Aufgaben, immer genügend Werkzeug in Reichweite und möglichst wenig Fehlermeldungen. Zum Abschluss der Freisprechung wurde gemeinsam das Badner-Lied gesungen.

Die ILBT-BADEN wünscht allen Junggesellinnen und Junggesellen für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute!

Autor: Michael Rabe, ILBT-BADEN

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